Nautische Instrumente Mühle-Glashütte

Der Urgroßvater des heutigen Inhabers gründete das Unternehmen vor über 135 Jahren. Hans Mühle, der Enkel des Gründers, hatte nach 1945 wieder in der Messtechnik Fuß gefasst, wurde jedoch im Zuge der Kollektivierung enteignet. Das Unternehmen gelangte erst nach der Wende 1994 wieder in den Besitz der Familie, die einen aussichtsreichen Markt in der Herstellung und Vermarktung von Schiffsuhren und Schiffsuhren-Systemen sah. Daher der Name. Bald danach kam die Fabrikation mechanischer Armbanduhren hinzu. Diese Entscheidung erwies sich als überaus erfolgreich, so dass dieser Zweig zum heutigen Kerngeschäft von Mühle-Glashütte wurde.

Als Basis werden Schweizer Werke verwendet. Wer Mühle-Uhren schätzt, hat ein bestimmtes Verhältnis zu Mechanik, Präzision und Genauigkeit. Und dieses Zusammenspiel möchte man auch sehen: Die Uhrenböden der Automatikuhren haben meist Sichtfenster aus Glas. Und weil sie in erster Linie Instrumente der Zeitmessung sind, sehen sie auch so aus wie sie aussehen: schnörkellos und schlicht. Und sie müssen auf einen und den ersten Blick die Zeit deutlich machen, alle anderen Funktionen (Komplikationen) stehen dahinter zurück.

Link zur Herstellerseite: www.muehle-glashuette.de